Auf dem Eis kennt man Simon Knak als Profi der ZSC Lions. Am Wochenende tauscht der 22-Jährige jedoch Schlittschuhe gegen Golfschuhe – und gehört mittlerweile auch auf dem Golfplatz zu den Spielern, die man im Auge behalten sollte.
Letztes Jahr ging er noch für den HC Davos auf Torejagd. (Bild: ZSC Lions)
Knak bringt alles mit, was auf den beiden Plätzen gefragt ist. Er zählt zu den längsten Spielern im Teilnehmerfeld und präsentiert sich in den letzten Wochen deutlich konstanter als noch zu Saisonbeginn. Gelingt es ihm, seine Länge mit präzisen Annäherungen zu kombinieren, kann er an jedem Loch Druck auf die Konkurrenz ausüben.
«Ich übe momentan in Portugal.» witzelt der 24-jährige.
Allerdings kennt sein Spiel auch Schwankungen. Eine starke Front Nine ist bei ihm keine Seltenheit – genauso wenig wie eine Back Nine, auf der plötzlich nichts mehr zusammenpasst. Genau diese Unberechenbarkeit macht ihn zu einem der spannendsten Spieler des diesjährigen Edelweiss Cups.
Da der Edelweiss Cup im Netto-Strokeplay entschieden wird, starten grundsätzlich alle Teilnehmer mit realistischen Chancen auf den Turniersieg. Entscheidend wird deshalb nicht das Handicap sein, sondern wer an diesem Wochenende sein bestes Golf zeigt.
Für Simon Knak könnte genau jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen sein.